Hier geht es um die eigenständige Planung und Umsetzung von Projekten / Initiativen durch Jugendliche selbst und zwar vor Ort. Ziel ist es, Eigeninitiative und Kreativität junger Menschen zu fördern, womit kein Austausch in andere Länder verbunden ist bzw. sein muss. Es gibt zwei Aktionstypen:
Junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Die Gruppen sollten aus mindestens vier Jugendlichen bestehen, von denen einer für die Beantragung des Projekts und die Unterzeichnung des Vertrags verantwortlich ist. In bestimmten Fällen kann ein Tutor/Jugendbetreuer als gesetzlicher Vertreter fungieren.
Bei der Aktion Zukunftskapital kann teilnehmen, wer Freiwilliger war und bei Antragsfrist nicht älter als 25 Jahre (plus 364 Tage) ist (es gilt das Datum der Bewerbung). Gruppeninitiativen und Zukunftskapital können in allen Programmländern, nicht jedoch in Partnerländern durchgeführt werden. Siehe hierzu die allgemeine Rubrik zum ![]()
Gruppeninitiative erhalten einen Festbetrag, wobei die Höhe des Zuschusses von der Art des Projektes abhängt. Manche Projekte erhalten bis zu 10 000 Euro, andere bis zu 7 500 Euro und wieder andere weniger. Für Zukunftskapitalprojekte gelten Höchstzuschüsse von 2 500 bis 5 000 Euro.
Eine Gruppeninitiative sollte zwischen drei Monaten und einem Jahr, ein Zukunftskapitalprojekt nicht länger als ein Jahr dauern.
Wenn die Projektidee der Gruppe steht, reicht sie bei der nationalen Agentur einen Projektantrag innerhalb der geltenden Fristen ein. Die Einreichfristen können Sie auf der Website der nationalen ![]()
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Die nationale Agentur Jugend für ![]()
Bei der nationalen Agentur stehen auch Berater zur Verfügung, die den Gruppen mit konkretem Rat und Tat zur Seite stehen. Man kann beispielsweise Projektbeispiele einsehen und erfahren, wie andere Gruppen vorgegangen sind. Die Berater können auch Kontakt mit anderen Gruppen aufbauen, die bereits ein Projekt durchgeführt haben.
Der Gruppe kann sogar ein "Betreuer" zur Seite gestellt werden, der den Jugendlichen bei bestimmten Aufgaben hilft und mit Rat zur Seite steht. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass der Betreuer nicht alles übernimmt und die Jugendlichen selber weiterhin das Projekt organisieren und vorantreiben. Ebenfalls können die Gruppen über die nationalen Agentur an einer Schulung teilnehmen, in der sie über die Leitung eines Projektes lernen, über Verwaltung von Geldern und Wissenswertes für die Suche nach weiterer finanzieller Unterstützung durch Einrichtungen außerhalb des Jugend-Programms erfahren. Man sieht: es lohnt, sich bei der nationalen Agentur eingehend über Möglichkeiten zu informieren.