Individuelle Mobilitätszuschüsse (IMG)

Worum geht es?

Bei den individuellen Mobilitätszuschüssen handelt es sich um eine ergänzende Maßnahme im Rahmen des Tempus Programms. Akademischen Mitarbeitern und Verwaltungspersonal aus den Partnerländern wird die Möglichkeit gegeben, zu Studienzwecken oder zur Vorbereitung eines Projektes einen Aufenthalt an einer Einrichtungen innerhalb der Europäischen Union finanziert zu bekommen bzw. eine Veranstaltung in einem an Tempus teilnehmenden Land zu besuchen.

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Drei Zuschusstypen

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Wer kann mitmachen?

Bewerber müssen offizielle Mitarbeiter einer Einrichtung im Bereich der höheren Bildung sein. Lehrpersonal, Assistenten, aber auch Vertreter von Studentenorganisationen oder -verbänden, ebenso wie Verwaltungspersonal. Die Aktion richtet sich auch Beamnte relevanter Ministerien und andere Bildungsexperten.

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Finanzierung und Dauer

Die Gesamtzahl der zu vergebenden Zuschüsse hängt vom für das jeweils betroffene Partnerland vorgesehen Budget ab. 

Die Dauer der Aufenthalte und Typ 1 und 2 beträgt mindestens eine Woche und höchstens  zwei Wochen. Für Typ 3 gilt ein Mindestdauer von einer Woche und eine Höchstdauer von acht Wochen.

Bei den Individuellen Mobilitätszuschüssen handelt es sich um einen Fixzuschuss. Die Höhe wird aufgrund der zu erwartenden Reisekosten und der vorgesehen Dauer errechnet. Die Unterbringungskosten sind dabei auf 700 Euro pro Woche begrenzt und dürfen 5.000 Euro bei einem achtwöchigen Aufenthalt nicht überschreiten.

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Bewerbungsverfahren

Ein individuelles Mobilitätsstipendium für Lehrpersonal wird von demjenigen beantragt, der reisen möchte. Eine Einladung der zu besuchenden Einrichtung ist beizufügen.

Bewerbungen von Studenten werden über deren Hochschule eingereicht. Die Hochschule muss sich bereits an einem Tempus-Projekt beteiligen.

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Wer berät mich? Worauf gilt zu achten?

Zentraler Ansprechpartner im Land ist der sogenannte Tempus National Contact Point. In Deutschland ist dies der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)externer Link. Vor Ort, an der Uni, kann mich sich auch bei den Tempus-Koordinatoren der Hochschulenexterner Link informieren.

Während die Europäische Kommission grundsätzlich für Tempus verantwortlich ist, bietet vor allem die European Training Foundationexterner Link (Europäische Stiftung für Berufsbildung in Turin) Beratung und technische Hilfe. Bei ihr gehen auch die Anträge ein. Detaillierte Adressen finden sich unter Ansprechpartner, Adressen und Linksinterner Link.

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