- Mittelstand (KMU) -
"Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation" (CIP - Competitiveness and Innovation Framework Programme) von 2007 bis 2013

Unser Tipp!

Besonderer Hinweis auf eine Ausschreibung, die die Förderung von Ausstausch von jungen Unternehmern beabsichtigt. Weitere Informationen finden Sie auf der neuen Webseite von Erasmus für junge Unternehmer.externer Link

Unser Tipp!

Enterprise-Europe-Network soll als ONE-STOP-SHOP europäischen mittelständischen Unternehmen helfen, sich zu entwickeln. Bitte testen Sie, ob es Ihrem Unternehmen helfen kann. Klicken Sie hier.externer Link

Neues Programm Switch-Asia für Projekte im Bereich nachhaltigen Konsum und Produktion der KMU. Zielländer sind Afghanistan, Banglandesh, Bhutan, China (außer Hong Kong, Macau, Taipei), Indien, Indenosien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Malaysia, Maladiven, Mongolei, Nepal, Nordkorea, Philippinen, Sri Lanka, Thailand, Vietnam und Pakistan. Weitere Information finden Sie hier.externer Link

Informieren Sie sich auch über das neue EU-Programm EUROSTARS für forschungsintensive KMU. Weitere Infos finden Sie hier.interner Link

Worum geht es?

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"Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation" (CIP - Competitiveness and Innovation Framework Programme) von 2007 bis 2013

Gegenwärtig gibt es circa 20 Millionen mittelständische Unternehmen in der EU, die auch als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bezeichnet werden. Kleine und mittlere Unternehmen beschäftigen in Europa über 120 Millionen Menschen und bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. 

Die Förderung insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen ist daher eine politische Priorität für die Europäische Union und sie hat dafür ein neues Mehrjahresprogramm CIP (2007-20013) verabschiedet . Das CIP-Programm ist ein Kernelement der erneuerten Lissabon-Strategie und soll die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft europäischer Klein- und Mittelbetriebe verbessern. CIP fördert Unternehmen, erleichtert Neugründungen und Nachfolgeregelungen und stärkt die Innovationsbereitschaft von Familienbetrieben. Auch die Wachstumsbereiche in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Themen wie Energieeffizienz und Alternative Energien (in allen Bereichen, einschließlich Verkehr) werden ausreichend berücksichtigt.
Das CIP stellt auch eine Ergänzung wichtiger Initiativen dar, wie z.B. der Maßnahmen in den Bereichen Kohäsion und des EU-Programms für lebenslanges Lernen. Insbesondere soll es die Beteiligung von KMU am 7. Rahmenprogrammexterner Link für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration fördern.
Bei den Initiativen handelt es sich allerdings nicht um direkte Fördermittel für Unternehmen. Vielmehr werden meist Einrichtungen in den Mitgliedstaaten unterstützt, die ihrerseits zu besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen beitragen. Eine eindeutige Trennung zwischen nationaler Unternehmsförderung und EU-Förderung ist daher nicht möglich.

Neun existierende EU-Mehrjahresprogramme (KMU-Mehrjahresprogramm, Innovationsaktivitäten des 6. Forschungsrahmenprogramms, das LIFE-Programm für Umwelttechnologien, Modinis, eTen, eContentplus, Altener, Steer und Save) werden in CIP zu einem gemeinsamen Programm zusammengeführt. Das CIP-Gesamtbudget für 2007-2013 beträgt rund 3,6 Milliarden Euro. Davon werden 60 Prozent für Unternehmertum und Innovation, 20 Prozent für IKT-Maßnahmen und 20 Prozent für Intelligente Energien verwendet. Ein sehr wichtiges Instrument sind die Finanzinstrumente, für die rund 1 Milliarde Euro vorgesehen sind.

Da dem so ist und Initiativen auch ständig neuen Trends und den Bedürfnissen von Unternehmen angepasst werden sollen, hat die EU für Unternehmen das Netzwerk der Euro-Info-Centre (EIC)externer Link aufgebaut. Dies sind Beratungseinrichtungen in den Mitgliedstaaten, die speziell für Unternehmen eingerichtet wurden. Wer die seinem Unternehmen und seiner Situation entsprechenden Möglichkeiten in Erfahrung bringen will, sollte also unbedingt den EIC in seiner Nähe kontaktieren.

Am relevantesten für Zugang zu direkter Förderung sind auf jeden Fall die EU-Programme, die kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern sollen. Sie sind an dieser Stelle eingehender behandelt. 

Unser Tipp!

Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass sich für Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten in vielen anderen EU-Programmen eröffnen, sei es im Rahmen der Regionalpolitikinterner Link, der Umweltinterner Link - oder Energieprogrammeinterner Link oder auch der Bildungsprogrammeinterner Link. In der Rubrik  KMU: Überblick relevanter Förderprogrammeinterner Link finden Sie eine Übersicht anderer EU-Programme, die Möglichkeiten für Unternehmen bereit halten.

Zugang zu Finanzmitteln: Die wichtigsten Programme

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Unter den jeweiligen Rubriken der folgenden Programme finden Sie eine eingehende Beschreibung sowie Tipps und weiterführende Informationsquellen:

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Wer kann sich bewerben?

Das hängt vom Programm ab. Grundsätzlich können sich Unternehmen für Förderung qualifizieren, wenn sie unter die EU-Definition kleiner und mittlerer Unternehmen fallen. 

Ein Unternehmen ist nach derzeitiger EU-Definition ein KMU, wenn es folgende Kriterien erfüllt:
Kriterien Kleinstuntern. Kleine Untern. Mittlere Untern.
Zahl der Beschäftigten < 10 < 50 < 250
Jahresumsatz oder Bilanzsumme --- < 7 Mio. € < 5 Mio. € < 40 Mio. € < 27 Mio. €
Unabhängigkeit --- Nicht mehr als 25 % des Kapitals oder der Stimmanteile dürfen im Besitz von einem oder mehreren Unternehmen liegen, die die Definition der KMU nicht erfüllen.
Unser Tipp!

Die Europäische Kommission hat eine Änderung dieser Definition entschieden. Sie wird ab Januar 2005 gültig sein. Die Umsatz-Schwellenwerte werden um 20% gesenkt. "Kleinstunternehmen" werden neben der Anzahl der Mitarbeiter (unter 10) auch nach ihrem Umsatz und Bilanzsumme von rund 2 Mio € definiert.Lassen Sie sich von der Europäischen Kommission über aktuelle Entwicklungen bezüglich der  Definition von KMUexterner Link informieren.

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Welche Länder?

Das Mehrjahresprogramm steht folgenden Ländern offen: den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, hinzu Island, Liechtenstein und Norwegen, sowie der Türkei. Zum EWR gehören die Mitgliedsländer der EU sowie Island, Norwegen und Liechtenstein.

Bewerbungsverfahren

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Um die Teilnahme der KMUs an dem Programm zu vereinfachen, wird die Kommission ein benutzerfreundliches Handbuch herausgeben, in dem sie klar, einfach und transparent die allgemeinen Prinzipien für die Teilnahme am Rahmenprogramm beschreibt.

Kreditbürgschaften und Risikokapitalprogramme werden durch den Europäischen Investitionsfonds (EIF) in Luxemburg verwaltet. 

Dabei geben weder der EIF noch die Europäische Kommission die Mittel direkt an KMU. Die Förderung wird vielmehr über nationale Institute abgewickelt. Für die Bürgaschaftsfazilität beispielsweise sind in Deutschland die Deusche Ausgleichsbankexterner Link mit ihrem Programm "Startgeld" und seit 2001 auch die Kreditanstalt für Wiederaufbauexterner Link mit ihrem Mittelstandsprogramm "Beschäftigung und Qualifizierung" betraut.

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Wer berät mich? Worauf gilt es zu achten?

Zentraler Ansprechpartner für KMU in der EU sind die Euro-Info-Zentren (EICexterner Link). Die EICs informieren und beraten kleine und mittlere Unternehmen über Entwicklungen, Initiativen und Programme der Europäischen Union. Auch bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern bietet das Netz Unterstützung. Natürlich kann man sich auch direkt an die in Deutschland betrauten Finanzinstitute wenden. Unter Ansprechpartner, Adressen und Linksinterner Link finden Sie Zugang zu Listen derjenigen Institute, die die Finanzmittel verteilen und verwalten. Hilfreich ist der Überblick der EU Kommission zur KMU-Förderpolitikexterner Link.

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