Gemeinschaftsinitiative Leader+

Worum geht es?

Bei der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ geht es um die Förderung innovativer Strategien, die als Modell für die Entwicklung des ländlichen Raums dienen können. Ziel ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Landbevölkerung zu verbessern. Dabei wird starke Betonung auf die Zusammenarbeit zwischen ländlichen Gebieten und ihre Vernetzung gelegt. Auch grenzübergreifende Massnahmen können Beachtung finden.

Die Initiative will ein breites Spektrum von Zielen und Herangehensweisen zulassen, um den wahren Problemen und Chancen vor Ort gerecht zu werden. Dabei kann es um die Aufwertung lokaler Erzeugnisse gehen, um den Umbau der Scheune in Ferienappartements und vieles mehr.

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Welche Gebiete werden gefördert?

Leader + richtet sich an alle ländlichen Gebiete innerhalb der EU. Leaderprogramme werden von den Bundesländern verwaltet und zusammengestellt, bevor sie durch die Europäische Kommission genehmigt werden. Innerhalb der Bundesländer und ihrer Leader-Programme werden dann Gebiete bzw. Projekte vor Ort gefördert - durch sogenannte Leader-Regionen. Dreizehn Bundesländer machen mit. Mittlerweile alle 13 deutschen Leader+ Programme genehmigt worden.

LEADER-Regionen sind Gebiete, die kulturgeschichtlich, naturräumlich, wirtschaftlich oder auch verwaltungstechnisch eine Einheit bilden.

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Lokale Aktionsgruppen (LAGs)

Gefördert werden sogenannte "Lokale Aktionsgruppen". Das sind Zusammenschlüsse privater und öffentlicher Akteure der Region, die sich meist als Verein oder auch als privatrechtliche Gesellschaft organisieren. Wesentlich ist, dass sie eine für die Region repräsentative Mischung lokaler Akteure zusammenführt. Auf der Entscheidungsebene, z.B. im Vorstand, müssen lokale Wirtschafts- und Sozialpartner mindestens zur Hälfte vertreten sein. Die Aktionsgruppen sind Anlaufstelle für Projektideen und Projektanträge und bringen die verschiedenen Akteure in der Region zusammen. Sie können aber auch selbst Projekte initiieren und umsetzen.

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Konzentration auf Leitthemen

Die Entwicklungskonzepte der LAGs konzentrieren sich auf ein bis zwei Themenfelder, die für ihre Region charakteristisch sind. Von der Europäischen Kommission wurden vier Schwerpunktthemen vorgeschlagen:

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Wer berät mich?

Auf Bundesebene ist das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaftexterner Link für Leader zuständig.

Bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist die sogenannte Deutsche Vernetzungsstelle LEADER+externer Link angesiedelt. Sie informiert nicht nur über das Programm, sondern ist auch Marktplatz für Erfahrungsaustausch aller am Programm Beteiligten und am Programm Interessierten. Die Vernetzungsstelle informiert über den derzeitigen Stand der zugelassenen Landesprogramme und jeweils geltende Verfahren und Bewerbungsprozeduren für lokale Aktionsgruppen.

Um herauszufinden, ob bei Ihnen vor Ort eine lokale Aktionsgruppe am Leader-Programm des Bundeslandes mitmacht, können Sie sich neben der Vernetzungsstelle bei der Leader-Programmstelle in ihrem Bundesland informieren. Siehe Ansprechpartner, Adressen und Linksinterner Link.

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